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Gastspiel in Salzburg

Mozarteum, Salzburg Sa 03. Dezember 2016, 19.30 UHR

Ferruccio Busoni 1866-1924

Nocturne Symphonique, Op. 43, BV 262

Wolfgang Rihm *1952

Sotto Voce - Notturno

Wolfgang Rihm *1952

Sotto Voce 2 - Capriccio

Ferruccio Busoni 1866-1924

«Romanza e Scherzoso» für Klavier und Orchester op. 54 BV 290

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Klavierkonzert Nr. 19 in F-Dur, KV 459

Baldur Brönnimann Dirigent

Baldur Brönnimann ist einer der führenden Dirigenten für zeitgenössische Musik. In Basel geboren und in Pratteln aufgewachsen, wurde er an der Musikakademie der Stadt Basel und dem Royal Northern College of Music in Manchester ausgebildet. Nach seinem Studium war er dort als Lehrbeauftragter für Dirigieren tätig.

Mit seiner grossen Offenheit ist Brönnimann im Opernhaus wie im Konzertsaal viel gefragt. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Zusammenarbeit mit La Fura dels Baus an György Ligetis «Le Grand Macabre» an der English National Opera und dem Teatro Colón, Buenos Aires; John Adams' «The Death of Klinghoffer» an der English National Opera; Kaija Saariahos «L'amour de loin» an der Norwegian Opera und dem internationalen Festival in Bergen sowie Fausto Romitellis «Index of Metals» mit Barbara Hannigan am Theater an der Wien. Am Teatro Colón dirigierte er auch Arnold Schönbergs «Erwartung», Karol Szymanowskis «Hagith» und Helmut Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mit dem Komponisten als Sprecher.
Brönnimann arbeitet eng mit Komponisten wie John Adams, Kaija Saariaho, Harrison Britwistle, Unsuk Chin und Thomas Adès zusammen und wird sehr häufig für Ur- und Erstaufführungen angefragt.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Baldur Brönnimann mit dem Teatro Colón in Buenos Aires, für welches er regelmässig Neuproduktionen zeitgenössischer Opern erarbeitet. Seit Januar 2015 ist er zudem Chefdirigent des Orquestra Sinfónica in Porto. Dort etablierte er Konzertprogramme, die eine Verbindung zwischen dem Standardrepertoire und unbekannten und zeitgenössischen Werken herstellen.

Bekannt für seine aussergewöhnlichen Konzertprogramme, arbeitet Brönnimann regelmässig mit Orchestern wie dem Oslo Philharmonic, dem Royal Stockholm Philharmonic, der Britten Sinfonia, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Copenhagen Philharmonic und dem Seoul Philharmonic. Brönnimann wurde wiederholt von den führenden Ensembles für Neue Musik wie dem Ensemble interconterporain, dem Klangforum Wien und dem norwegischen BIT20, welches er bis 2015 geleitet hat, eingeladen.

Ab dieser Spielzeit 2016/17 ist Baldur Brönnimann Principal Conductor der Basel Sinfonietta und damit der erste Dirigent, der von dem selbstverwalteten Orchester in seiner 35-jährigen Geschichte für eine regelmässige Zusammenarbeit engagiert wurde. Sein Debut mit der Basel Sinfonietta gab er im Januar 2016.

Kirill Gerstein Klavier

Als Orchester für zeitgenössische Musik setzten wir Mozart nicht regelmässig auf unser Programm. In Salzburg wurden wir jedoch vom Festival Dialoge, einem Fest für zeitgenössische Musik am Mozarteum, bewusst als Orchester für Neue Musik eingeladen, den alten Meister zu interpretieren. Dabei trifft Wolfgang Amadeus auf einen anderen Wolfgang (Rihm) und auf Ferruccio Busoni. Und wir sind dabei!

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Im Rahmen des Festival Dialoge, Salzburg