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Sternenklänge

Kunsteisbahn Margarethen, Basel
Sa 24. Juni 2017, 20 UHR
Tickets

John Cage 1912-1992

Atlas Eclipticalis

Gustav Holst 1874-1934

Jupiter, The Bringer Of Jollity
Aus: The Planets, Op. 32

Claude Vivier 1948-1983

Orion

Josef Strauss 1827-1870

Sphärenklänge - Walzer, Op. 235

Georges Lentz 1965

Guyuhmgan
Aus dem Zyklus: "Mysterium" ("Caeli enarrant..." VII)

Jacques Offenbach 1819-1880

Nr. 27: Ballet der Schneeflocken
Aus der Oper: "Die Reise zum Mond"

Baldur Brönnimann Dirigent

Baldur Brönnimann ist einer der führenden Dirigenten für zeitgenössische Musik. In Basel geboren und in Pratteln aufgewachsen, wurde er an der Musikakademie der Stadt Basel und dem Royal Northern College of Music in Manchester ausgebildet. Nach seinem Studium war er dort als Lehrbeauftragter für Dirigieren tätig.

Mit seiner grossen Offenheit ist Brönnimann im Opernhaus wie im Konzertsaal viel gefragt. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Zusammenarbeit mit La Fura dels Baus an György Ligetis «Le Grand Macabre» an der English National Opera und dem Teatro Colón, Buenos Aires; John Adams' «The Death of Klinghoffer» an der English National Opera; Kaija Saariahos «L'amour de loin» an der Norwegian Opera und dem internationalen Festival in Bergen sowie Fausto Romitellis «Index of Metals» mit Barbara Hannigan am Theater an der Wien. Am Teatro Colón dirigierte er auch Arnold Schönbergs «Erwartung», Karol Szymanowskis «Hagith» und Helmut Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mit dem Komponisten als Sprecher.
Brönnimann arbeitet eng mit Komponisten wie John Adams, Kaija Saariaho, Harrison Britwistle, Unsuk Chin und Thomas Adès zusammen und wird sehr häufig für Ur- und Erstaufführungen angefragt.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Baldur Brönnimann mit dem Teatro Colón in Buenos Aires, für welches er regelmässig Neuproduktionen zeitgenössischer Opern erarbeitet. Seit Januar 2015 ist er zudem Chefdirigent des Orquestra Sinfónica in Porto. Dort etablierte er Konzertprogramme, die eine Verbindung zwischen dem Standardrepertoire und unbekannten und zeitgenössischen Werken herstellen.

Bekannt für seine aussergewöhnlichen Konzertprogramme, arbeitet Brönnimann regelmässig mit Orchestern wie dem Oslo Philharmonic, dem Royal Stockholm Philharmonic, der Britten Sinfonia, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Copenhagen Philharmonic und dem Seoul Philharmonic. Brönnimann wurde wiederholt von den führenden Ensembles für Neue Musik wie dem Ensemble interconterporain, dem Klangforum Wien und dem norwegischen BIT20, welches er bis 2015 geleitet hat, eingeladen.

Ab dieser Spielzeit 2016/17 ist Baldur Brönnimann Principal Conductor der Basel Sinfonietta und damit der erste Dirigent, der von dem selbstverwalteten Orchester in seiner 35-jährigen Geschichte für eine regelmässige Zusammenarbeit engagiert wurde. Sein Debut mit der Basel Sinfonietta gab er im Januar 2016.

«Grenzen der Menschheit» heisst Goethes Gedicht, aus welchem folgendes Zitat stammt: «Hebt er [der Mensch] sich aufwärts und berührt mit dem Scheitel die Sterne, nirgends haften dann die unsichern Sohlen [...]».

Als Saisonabschluss wollen wir genau das machen: Wir heben uns aufwärts zu den Sternen, bringen sie als Musik zum Klingen und werden sie gemeinsam mit Ihnen hoffentlich auch sehen. Denn wir spielen dieses Konzert unter dem Sternenhimmel. Und wo sind unsere Sohlen? Auf dem Boden der Kunsteisbahn Margarethen!

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Leitung: Baldur Brönnimann