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WorldWideMusic

Volkshaus, Basel Sa 24. September 2016, 19 UHR

Jannik Giger *1985 Uraufführung

Came Adrift (UA)

Toshio Hosokawa *1955

Ferne Landschaft III - Seascapes of Fukuyama

Andrew Norman *1979

Unstuck

Brett Dean *1961 Schweizer Erstaufführung

Amphitheatre - Scene for Orchestra

Kevin Volans *1949 Schweizer Erstaufführung

Strip-Weave for Orchestra

Arturo Márquez *1950

Danzón No. 2

Baldur Brönnimann Dirigent

Baldur Brönnimann ist einer der führenden Dirigenten für zeitgenössische Musik. In Basel geboren und in Pratteln aufgewachsen, wurde er an der Musikakademie der Stadt Basel und dem Royal Northern College of Music in Manchester ausgebildet. Nach seinem Studium war er dort als Lehrbeauftragter für Dirigieren tätig.

Mit seiner grossen Offenheit ist Brönnimann im Opernhaus wie im Konzertsaal viel gefragt. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Zusammenarbeit mit La Fura dels Baus an György Ligetis «Le Grand Macabre» an der English National Opera und dem Teatro Colón, Buenos Aires; John Adams' «The Death of Klinghoffer» an der English National Opera; Kaija Saariahos «L'amour de loin» an der Norwegian Opera und dem internationalen Festival in Bergen sowie Fausto Romitellis «Index of Metals» mit Barbara Hannigan am Theater an der Wien. Am Teatro Colón dirigierte er auch Arnold Schönbergs «Erwartung», Karol Szymanowskis «Hagith» und Helmut Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mit dem Komponisten als Sprecher.
Brönnimann arbeitet eng mit Komponisten wie John Adams, Kaija Saariaho, Harrison Britwistle, Unsuk Chin und Thomas Adès zusammen und wird sehr häufig für Ur- und Erstaufführungen angefragt.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Baldur Brönnimann mit dem Teatro Colón in Buenos Aires, für welches er regelmässig Neuproduktionen zeitgenössischer Opern erarbeitet. Seit Januar 2015 ist er zudem Chefdirigent des Orquestra Sinfónica in Porto. Dort etablierte er Konzertprogramme, die eine Verbindung zwischen dem Standardrepertoire und unbekannten und zeitgenössischen Werken herstellen.

Bekannt für seine aussergewöhnlichen Konzertprogramme, arbeitet Brönnimann regelmässig mit Orchestern wie dem Oslo Philharmonic, dem Royal Stockholm Philharmonic, der Britten Sinfonia, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Copenhagen Philharmonic und dem Seoul Philharmonic. Brönnimann wurde wiederholt von den führenden Ensembles für Neue Musik wie dem Ensemble interconterporain, dem Klangforum Wien und dem norwegischen BIT20, welches er bis 2015 geleitet hat, eingeladen.

Ab dieser Spielzeit 2016/17 ist Baldur Brönnimann Principal Conductor der Basel Sinfonietta und damit der erste Dirigent, der von dem selbstverwalteten Orchester in seiner 35-jährigen Geschichte für eine regelmässige Zusammenarbeit engagiert wurde. Sein Debut mit der Basel Sinfonietta gab er im Januar 2016.

Im multikulturellen Kleinbasel spielen wir Musik aus der ganzen Welt!
Ausgehend von zuhause (Uraufführung des jungen Basler Komponisten Jannik Giger), reisen wir nach Asien (Hosokawa), Nordamerika (Norman), Australien (Dean), Afrika (Volans) und Südamerika (Márquez).
Klingt diese Musik in einer globalisierten Welt verschieden? Tat sie das jemals? Ist klassische Musik immer «europäisch» oder ist das ein überwundenes Klischee?

Suchen Sie mit uns nach Antworten!

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Leitung: Baldur Brönnimann

Im Rahmen von KlangBasel 2016
(50% auf Tickets mit Festivalbändeli)