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So 04. Februar 2018, 19.30 UHR
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Bertolt Brecht / Kurt Weill 1898–1956 / 1900–1950

Die Dreigroschenoper (1928)

«Und der Haifisch, der hat Zähne. Und die trägt er im Gesicht.» Mit der legendären «Moritat von Mackie Messer» und 21 weiteren Songs eröffnet «Die Dreigroschenoper» ein neues Genre des musikalischen Theaters.

 

Geschrieben für 22 Instrumente, gespielt von einem neunköpfigen Salonorchester und gesungen von Schauspielerinnen und Schauspielern, verbindet die Musik Elemente aus Tango, Jazz und Jahrmarktsmusik. Kurt Weill erschafft so eine musikalische Sprache, die mit Mitteln der Unterhaltung Kritik an sozialen Verhältnissen übt.

 

In Bertolt Brechts rasanter Bearbeitung der «Beggar’s Opera» stehen zwei Prototypen einer kapitalistischen Ordnung einander gegenüber: Macheath, genannt Mackie Messer, charismatischer Chef eines Londoner Gangsterunternehmens, und Jonathan Peachum, Besitzer der Firma Bettlers Freund.

 

«Die Vorliebe des Bürgertums für Räuber» – so Brecht – «erklärt sich nämlich aus dem Irrtum: ein Räuber sei kein Bürger. Dieser Irrtum hat als Vater einen anderen Irrtum: ein Bürger sei kein Räuber.»

 

Wir sehen «die Bettler betteln, die Diebe stehlen und die Huren huren». Verraten wird Mackie Messer weder vom Monopolkapitalisten Peachum, dessen Tochter Polly er heiratet, noch vom Polizeipräsidenten Brown, mit dem ihn eine gemeinsame Jugend und Geschäftliches verbindet, sondern von jenen Prostituierten, die er wöchentlich im Bordell aufsucht – allen voran von seiner enttäuschten Geliebten Spelunken-Jenny.

 

Denn der Mensch als Produkt sozialer und ökonomischer Verhältnisse ist bestechlich und der Liebe zum Trotz sich selbst der Nächste. So zeigt Brecht die bürgerliche Gesellschaft als verbrecherisch und die unbedingte Notwendigkeit ihrer Veränderung. 


Der Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy, der mit Filmen wie «Alles auf Zucker» und «Die Welt der Wunderlichs» bei Kritik und Publikum grosse Erfolge feierte, kehrt mit der «Dreigroschenoper» in seine Geburtsstadt und an die Wirkungsstätte seines ersten Schauspielengagements zurück.

 

Die musikalische Leitung übernimmt der mehrfach ausgezeichnete Komponist und Dirigent Johannes Kalitzke.

 

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
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Ein Engagement des Theater Basel