Rituel d'immersion

6. Abo-Konzert
Do, 05.06.25, 19.00 Uhr
Stadtcasino Basel
Der Ticketverkauf für die Einzelkonzerte startet voraussichtlich ab Mitte August.
Thierry Pécou

Cara Bali Concerto für Klavier und Orchester (2020) CH
I & II

Olivier Messiaen

Et exspecto ressurectionem mortuorum (1964)
1. Des profondeurs de l'abîme, je crie vers toi, Seigneur : Seigneur, écoute ma voix !
2. Le Christ, ressuscité des morts, ne meurt plus ; la mort n'a plus sur lui d'empire.
3. L'heure vient où les morts entendront la voix du Fils de Dieu...
4. Ils ressusciteront, glorieux, avec un nom nouveau -- dans le concert joyeux des étoiles et les acclamations des fils du ciel.
5. Et j'entendis la voix d'une foule immense...

Alexandre Tharaud, Pianist
JÉRÔME TROMSON, VIDEOKÜNSTLER
Titus Engel, Dirigent
Basel Sinfonietta

Der Kreis schliesst sich. War die Spielzeit mit einem diskursiven Blick in den Osten Europas gestartet, wo ein infernalischer Krieg tobt, so klingt sie mit kontemplativen Reflexionen aus, die Trost und Hoffnung spenden. Dieses Plädoyer für das Innehalten tut gut und not. Dafür steht beispielhaft allein Olivier Messiaens «Et exspecto ressurectionem mortuorum» für Bläser und Schlagwerk.

Vor sechzig Jahren entstanden, als Auftrag des französischen Kulturministeriums, gedenkt Messiaen in dem Werk den Opfern der zwei Weltkriege. Die fünf Teile der Komposition kreisen um Worte aus der Bibel zum Thema der Auferstehung. Sie sind den jeweiligen Teilen vorangestellt. Manche Psalmzitate werden in der Musik geradezu bildhaft verlebendigt. Wie Messiaen ist auch die Musik des 1965 bei Paris geborenen Thierry Pécou von aussereuropäischen Traditionen und einer spirituellen Kraft geprägt. Mit einer Videoinstallation von Jérôme Tromson werden die bildhaften Klanglichkeiten von Messiaen auch visuell interpretiert: ein Gesamtkunstwerk.

Eine zentrale Inspirationsquelle bildet nicht zuletzt die Gamelan-Musik aus Indonesien, zumal aus Java und Bali: so im «Cara Bali Concerto» für Klavier und Orchester von 2020. Der Titel des Werks meint «Bali-Stil». Angeregt durch Schriften des Musikethnologen Michael Tenzer zum Gamelan-Gong-Kebyar-Stil ergründet Pécou die perkussiven Möglichkeiten des Klaviers.

Dabei werden Wirkungen erzielt, die an Gongs oder Metallophone des Gamelan erinnern. Das Werk ist für den Solisten des Abends entstanden: Alexandre Tharaud. Der französische Pianist ist ein Grossmeister nuancenreicher Farbgebungen. Damit ist er zugleich ein Garant für das Hörbarmachen bildhafter Klangsinnlichkeiten, wie sie das Saisonfinale prägen.

Konzerteinführung um 18.15 Uhr

In Kooperation mit CCR Les Dominicains de Haute-Alsace Guebwiller

CH Schweizer Erstaufführung
Programmänderungen vorbehalten

Foto: Lucia Hunziker

WIR DANKEN UNSEREN HAUPTPARTNERN

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.