12. November 2023: «Nie wieder Krieg!»

Am 12. November präsentieren wir gemeinsam mit dem Basler Bach-Chor, und dem Gemischten Chor Zürich sowie der Knabenkantorei Basel und renommierten Solisten Benjamin Brittens «War Requiem».

Unter der Leitung von Joachim Krause setzt die Aufführung der gewaltigen Totenmesse, die als Meilenstein der Musik der Nachkriegszeit gilt, ihre Saison im Stadtcasino Basel fort. Solisten sind die Sopranistin Susanne Bernhard, der Tenor Thomas Mohr und der Bariton Markus Eiche. Die Konzerteinführung beginnt um 18.15 Uhr, das Konzert um 19.00 Uhr. Bereits am 11. November um 19.30 Uhr ist Brittens «War Requiem» in der Tonhalle Zürich zu erleben.

Ein Akt der Zerstörung und der kulturellen Barbarei war der Anlass für die Entstehung eines der zentralen Werke der Musik des 20. Jahrhunderts: Benjamin Brittens «War Requiem» ist ein Werk der stillen Trauer, des Andenkens an alle Kriegstoten – und der Versöhnung. Uraufgeführt wurde die Komposition am 30. Mai 1962 anlässlich der Einweihung der neu erbauten Kathedrale im englischen Coventry. Deren mittelalterlicher Vorgängerbau war beim sogenannten «Unternehmen Mondscheinsonate» durch deutsche Fliegerbomben zerstört worden.

Der englische Komponist nutzte den ihm erteilten Auftrag, um seine tief verwurzelte pazifistische und humanitäre Überzeugung in Töne umzusetzen. In seinem eindringlichen Appell gegen den Krieg stellt Britten neben den überlieferten Text der lateinischen Totenmesse die erschütternden Gedichte des in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs im Alter von 25 Jahren gefallenen Soldaten Wilfred Owen. 

Brittens gewaltige Komposition für Orchester, Chöre, drei Solostimmen und Orgel gilt nicht nur als Meilenstein der Musik der Nachkriegszeit, sondern überwältigt bis heute durch seinen unmittelbaren Ausdruck – ein Weltkriegsoratorium als warnendes Dokument des Protests und Widerstands gegen die Kriege des 20. Jahrhunderts.

FOTO: FREEPIK

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